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Spielzeug

Der Lego-Stein

Barfuß im Dunkeln, das vergisst man nie


ab 1958

Zwei Dinge weiß jeder, der damit aufgewachsen ist: das Geräusch, wenn man mit beiden Händen in der Kiste wühlt, und der Schmerz, wenn man nachts barfuß auf einen tritt. Beides ist über Jahrzehnte gleich geblieben.

Und das Bemerkenswerte: Ein Stein von damals passt auf einen von heute. Es gibt fast kein Produkt, das über so viele Jahrzehnte mit sich selbst verträglich geblieben ist.

Der Grund dafür ist ein Patent: Am 28. Januar 1958 wurde der Stein mit den Röhren an der Unterseite angemeldet, entwickelt von Godtfred Kirk Christiansen. Erst diese Röhren gaben die Klemmkraft, die den Stein halten lässt. In Deutschland folgte die Anmeldung am 4. April 1958. Die Firma selbst gründete Ole Kirk Christiansen am 10. August 1932 im dänischen Billund und stellte zunächst Holzspielzeug her; der Name steht für leg godt — spiel gut.

Die eigentliche Erfindung war also nicht der Stein, sondern das, was man nicht sieht: die Röhren darunter. Das gilt für erstaunlich viele Dinge.

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